Es wird kalt: wann sollte man die Heizung wieder in Betrieb nehmen?

Es gibt kein festes Datum für die erneute Inbetriebnahme Ihrer Heizung! Menschen, die frieren, werden sie schon in den ersten kühlen Tagen im Herbst einschalten, während andere dann erst einmal einen Pullover anziehen. Über das Empfinden hinaus gibt es aber einige Tricks, wie man seine Energierechnung senken und trotzdem optimalen Komfort beibehalten kann.

Die Heizung wieder in Betrieb nehmen: Wie verbindet man Energieeinsparungen und Komfort?

Wenn sich der Sommer verabschiedet, fragen Sie sich bestimmt, ab wann Sie die Heizung in Ihrem Zuhause wieder einschalten sollten. Ganz einfach, nämlich dann, wenn Sie keine Temperatur mehr erreichen, bei der es gemütlich ist. Das kann sehr unterschiedlich sein, je nachdem, ob Sie in einer modernen Wohnung oder in einem alten, schlecht isolierten Haus wohnen.

Die Wohnung oder das Haus stellt in Luxemburg den größten Ausgabenposten (Miete, Heizung, Strom und andere Belastungen) der Haushalte dar. Das bedeutet, dass die Heizung Ihr Budget erheblich beeinflusst.

Die Senkung Ihrer Energierechnung heißt, dass Sie beispielsweise mehr Geld für Ihr Vergnügen oder eine bessere Versorgung zur Verfügung haben. Gleichzeitig tragen Sie durch die Senkung von CO2-Emissionen auch zum Kampf gegen die Klimaerwärmung bei.

Dazu müssen Sie aber nicht den ganzen Winter über mit den Zähnen klappern! Mit einfachen Mitteln können Sie täglich Energie einsparen und das ganze Jahr über ein gemütliches Zuhause genießen.

Nehmen sie ihre Heizung bei der richtigen Temperatur in Betrieb

Erste Stufe: Wählen Sie die richtige Temperatur! Oder besser gesagt, die richtigen Temperaturen, denn Sie müssen ja nicht alle Zimmer im Haus gleichmäßig heizen:

  • 20 – 23 °C im Wohnzimmer. Perfekt, um sich auf dem Sofa zu räkeln.
  • 18 – 20 °C in der Küche. Das reicht, denn bei der Zubereitung von Mahlzeiten entwickelt sich weitere Wärme.
  • 16 – 18 °C in den Schlafzimmern. Ideal für eine erholsame Nacht.
  • 20 °C in den Kinderzimmern. Der gute Kompromiss für Erholung und Gesundheit.
  • 20 – 23 °C im Bad. Sie wollen unter der Dusche ja nicht vor Kälte zittern.
  • 16 – 18 °C in den Fluren. Mehr braucht es nicht, um von einem Zimmer ins andere zu gelangen.

Und damit Sie sich nicht nur auf Ihr Gefühl verlassen müssen, installieren Sie Thermometer zur Überprüfung der angenehmen Temperatur.

Die Temperatur ist bei Ihnen nicht überall gleich. Sie muss auch nicht zu jeder Tageszeit identisch sein! In der Nacht senken Sie die Umgebungstemperatur um 2 °Code Unterschied bemerken Sie unter Ihrer warmen Bettdecke gar nicht.

Und wenn Sie über einen längeren Zeitraum abwesend sind, vergessen Sie nicht, Ihre Heizung auf Frostschutzbetrieb umzustellen.

Einige Tipps für Einsparungen bei Ihrer Heizkostenrechnung

Auch wenn Sie Ihr Heizungssystem nicht vollständig austauschen, können Sie sich ein paar gute Verhaltensweisen angewöhnen, mit denen sich bares Geld einsparen lässt.

Schließen Sie beispielsweise Ihre Fensterläden in der Nacht. So bleibt die Wärme in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung. Da Fenster manchmal schlecht isoliert sind, ziehen Sie die Vorhänge zu, besonders wenn sie dick sind.

Damit Sie die gesamte von Ihren Heizkörpern abgegebene Wärme nutzen können, dürfen sie nicht zugestellt sein. Stellen Sie keine Möbel vor und auch keine Ablagebretter auf die Heizkörper. Und reinigen Sie sie regelmäßig. Das Entfernen von Staub wirkt Wunder!

Denken Sie auch daran, Ihre Heizkörper mindestens einmal pro Jahr zu entlüften. Wenn die angesammelte Luft entweicht, kann Ihre Heizungsanlage wieder mit voller Leistung arbeiten.

Eine andere einfache Maßnahme besteht in der Dämmung der Heizwasserverteilungsrohre, sofern sie sich in einem Keller oder einer ungeheizten Garage befinden. Der Kreislauf wird besser vor Frost geschützt und Sie begrenzen Wärmeverluste.

Wie viel kann man einsparen, wenn man die Temperatur der Heizung herunterregelt?

Die richtige Temperatur am richtigen Ort zum richtigen Moment: Das ist das Geheimnis zur Senkung der Energierechnung!

Wussten Sie schon, … … dass das Senken der Umgebungstemperatur um 1 °C zu einer Einsparung von 7 % bei der Energierechnung führt? Das wäre doch ein guter Grund, eine Weste anzuziehen – oder?

Das beste Mittel zur Beibehaltung einer gewählten Umgebungstemperatur ist die Installation einer Regelung: Raumtemperaturregler für das gesamte Haus oder die ganze Wohnung, Thermostatventile oder elektronische Thermostate in jedem Zimmer.

Darüber hinaus ermöglicht die Programmierung eine Temperatureinstellung entsprechend Ihren Bedürfnissen. Sie steuern Ihre Heizung je nach Tageszeit, Wochentag oder Anwesenheit in Ihrem Zuhause …Sie können sie sogar mittels Fernbedienung über Ihr Smartphone steuern.

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Zur Leistungsverbesserung Ihrer Heizung denken Sie auch an den hydraulischen Ausgleich. Dieses Verfahren besteht darin, die Wassermenge in Ihrem Heizungsnetz durch Spezialventile auszugleichen, die die notwendigen Mengen in jedem Zimmer Ihres Zuhauses korrigieren. Schluss mit einem zu kalten Zimmer unterm Dach des Hauses, während das Wohnzimmer überhitzt ist! Genießen Sie eine angenehme Temperatur überall, ohne die Heizleistung Ihres Heizkessels unnötig zu erhöhen. Kurzum: höherer Wärmekomfort und niedrigere Energierechnung.

Letzter Gesichtspunkt: Der Heizkessel sollte regelmäßig gewartet werden, um seine Leistung langfristig zu gewährleisten. Man geht davon aus, dass ein schlecht gewarteter Heizkessel bis zu 12 % zusätzliche Energie verbrauchen kann.

Quellen:

  • STATEC, Luxemburg in Zahlen, 2019
  • ADEME
Welche Temperatur für welchen Raum?
  • 20 – 23 °C im Wohnzimmer
  • 18 – 20 °C in der Küche
  • 16 – 18 °C in den Schlafzimmern
  • 20 °C in den Kinderzimmern
  • 20 – 23 °C im Bad
  • 16 – 18 °C in den Fluren

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