
Ein neues Projekt für lokale erneuerbare Energie
Am 15. Juni 2026 haben die Gemeinde Niederanven und Enovos einen neuen Solar-Carport in Oberanven eingeweiht. An der Einweihung nahmen Premierminister Luc Frieden, Bürgermeister Fréd Ternes, Erik von Scholz, CEO von Enovos Luxembourg, Claude Seywert, CEO der Encevo Group, sowie Anouk Hilger, Head of Renewable Energy Development bei Enovos, teil. Ebenfalls anwesend waren Vertreter der Regierung, Projektpartner und geladene Gäste.
Die neue Anlage stellt einen weiteren wichtigen Schritt für den Ausbau der lokalen erneuerbaren Energieerzeugung in Luxemburg dar.
Der Solar-Carport wurde auf dem bestehenden Parkplatz der Maison Relais errichtet und zeigt, wie bestehende Infrastruktur zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen kann, ohne ihre ursprüngliche Funktion einzuschränken.
Lokale erneuerbare Energie mit konkretem Nutzen
Der Solar-Carport verfügt über eine installierte Leistung von 519,72 kWp und wird voraussichtlich rund 500 MWh grünen Strom pro Jahr erzeugen.
Der erzeugte Strom stärkt die lokale Produktion erneuerbarer Energien
und trägt dazu bei, jährlich rund 97 Tonnen CO₂-Emissionen zu vermeiden. Damit unterstützt das Projekt sowohl lokale als auch nationale Klimaziele.
Ein langjähriges Engagement für Nachhaltigkeit und Klimaschutz
Das Projekt ist Teil einer umfassenderen Initiative, die die Gemeinde Niederanven bereits seit mehreren Jahren verfolgt. Heute gilt sie als eine der aktivsten Gemeinden Luxemburgs im Bereich
Energiewende und nachhaltige Entwicklung.
Mit zahlreichen Initiativen in den Bereichen Energie, Mobilität und Klimaschutz verfolgt die Gemeinde konsequent das Ziel, ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren und die lokale Erzeugung erneuerbarer Energie auszubauen.
„Die Energiewende entsteht durch konkrete Maßnahmen und Projekte, die einen nachhaltigen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger schaffen. Dieser Photovoltaik-Carport entspricht genau dieser Vision. Er steht für unser Engagement, verantwortungsvoll zu handeln und weiterhin nachhaltige Lösungen zum Nutzen unserer Gemeinde und künftiger Generationen zu entwickeln“,
betont Fréd Ternes, Bürgermeister der Gemeinde Niederanven.
Eine Partnerschaft, die den Ausbau erneuerbarer Energien in Luxemburg beschleunigt
Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Niederanven und Enovos entwickelt und unterstreicht die wichtige Rolle von Partnerschaften zwischen öffentlichen und privaten Akteuren bei der Umsetzung von Projekten im Bereich erneuerbarer Energien.
Solche Kooperationen ermöglichen es, Nachhaltigkeitsziele in konkrete Ergebnisse umzusetzen, die sowohl den Menschen als auch der Umwelt zugutekommen.
Mit der Einweihung dieses neuen Solar-Carports in Oberanven gehen Niederanven und Enovos einen weiteren Schritt in Richtung einer nachhaltigeren, lokaleren und widerstandsfähigeren Energiezukunft und leisten gleichzeitig einen Beitrag zu den Zielen Luxemburgs im Bereich erneuerbarer Energien.
„Dieses Projekt veranschaulicht perfekt die Entwicklung unseres Energiesystems hin zu einem lokaleren und dezentraleren Modell, das näher an den Bedürfnissen von Gemeinden und Unternehmen ist. Die Nutzung bestehender Infrastruktur ist ein wichtiger Hebel, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen und gleichzeitig bestehende Nutzungen zu erhalten. Niederanven zeigt, dass sich Klimaziele konkret in greifbare Ergebnisse umsetzen lassen. Wir sind stolz darauf, Gemeinden zu unterstützen, die sich so engagiert für ihre Energiewende einsetzen“, erklärt Erik von Scholz, CEO von Enovos.
Ein Beispiel für zukünftige Projekte
Da das Interesse an erneuerbaren Energien in Luxemburg weiter wächst, entstehen ähnliche Initiativen nicht nur in Gemeinden, sondern auch im privaten Sektor.
Solar-Carports zeigen, wie bestehende Flächen in wertvolle Quellen sauberer Energie umgewandelt werden können, ohne ihren ursprünglichen Zweck zu beeinträchtigen.
Ein vergleichbarer Ansatz wurde kürzlich bei Panelux in Mensdorf umgesetzt. Dort versorgt ein Photovoltaik-Carport die Betriebsabläufe direkt mit erneuerbarem Strom. Die Anlage wird voraussichtlich rund 970 MWh grünen Strom pro Jahr erzeugen und die CO₂-Emissionen deutlich reduzieren.
Solche Projekte zeigen, wie bestehende Infrastruktur Gemeinden und Unternehmen dabei unterstützen kann, lokale erneuerbare Energie zu erzeugen und verfügbare Flächen optimal zu nutzen.













