Sie frieren im Winter in Ihrer Wohnung? Ihre Heizkostenrechnung hat sich gesalzen? Dann wird es vielleicht höchste Zeit, auf ein neues Heizsystem umzusteigen und eine Wärmepumpe zu wählen. Lassen Sie sich von uns beraten …

Welche Vorteile hat die Wärmepumpe?

Wenn Sie sich für eine Wärmepumpe als Ersatz für Ihr aktuelles System entscheiden, dann profitieren Sie gleich von mehreren Vorteilen:

  • Sie müssen Ihr vorhandenes Heizsystem nicht austauschen. Die Wärmepumpe lässt sich einfach integrieren. Sofern Ihr vorhandener Heizkessel noch in Ordnung ist, können Sie ihn behalten und mit der Wärmepumpe ergänzen.
  • Sie heizen sauber und umweltfreundlich. Da Sie keine fossilen Brennstoffe für den Betrieb verwenden, können Sie mit der Wärmepumpe Ihren ökologischen Fußabdruck verringern.
  • Sie erzielen erhebliche Einsparungen bei Ihrer Heizkostenrechnung, die bis zu 76 % geringer ausfallen kann.
  • Die Instandhaltung der Wärmepumpe ist preiswerter und einfacher als bei anderen Heizsystemen.
  • Es müssen keine Brennstoffe gelagert werden – im Gegensatz zum Heizen mit Heizöl oder Holz.
  • Zwei in einem: Bestimmte Wärmepumpenmodelle können in Wärmeperioden als Klimaanlagen arbeiten. Praktisch, oder?

Welche Wärmepumpe?

Es gibt drei Arten von Wärmepumpen, die den Ansprüchen von Bedarf und Anlagen genau entsprechen. Jede Wärmepumpenart hat Vor- und Nachteile. Somit liegt es an Ihnen, die Wärmepumpe zu finden, die für Ihr Zuhause am besten geeignet ist und Ihre Bedürfnisse erfüllt.

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe wird am häufigsten eingesetzt, da sie einfach einzubauen ist. Ihre Funktionsweise ist ebenfalls sehr einfach: Sie entzieht der Luft Kalorien und verwandelt diese in Wärme. Diese Wärme heizt das Wasser im Heizkreislauf auf, der wiederum die Wärme über die Heizkörper oder den Boden in Ihrem Zuhause verteilt. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe kann auch warmes Brauchwasser erzeugen. In diesem Fall bezeichnet man sie als kombinierte Wärmepumpe.

Die Erdwärmepumpe arbeitet auf ähnliche Weise, außer dass sie die natürlich im Erdreich vorhandene Energie aufnimmt und nicht die in der Luft. Die Installation dieser Art von Wärmepumpe ist jedoch komplexer.

Schließlich gibt es noch die Luft-Luft-Wärmepumpen, die, genau wie die Luft-Wasser-Wärmpumpe, die in der Außenluft vorhandene Energie nutzen. Sie erzeugen damit aber kein heißes Wasser, sondern heiße Luft. Die heiße Luft erwärmt die Luft in Ihrem Zuhause über einen oder mehrere Gebläsekonvektoren. Somit erfordert die Luft-Luft-Wärmepumpe die Installation eines Luftgebläse-Kanalnetzes beispielsweise in Zwischendecken oder auf dem Dachboden, was nicht ohne weiteres möglich ist. Darüber hinaus lässt sich mit dieser Wärmepumpenart kein warmes Brauchwasser erzeugen.

Wussten Sie schon, …

… dass Luft-Luft-Wärmepumpen und Luft-Wasser-Wärmepumpen in einem strengen Winter, wie wir ihn seit einigen Jahren in Luxemburg kennen, möglicherweise nicht leistungsstark genug sind, da sie ihre Energie aus der Luft aufnehmen? Damit Ihr Zuhause immer angenehm warm ist, empfehlen wir einen zusätzlichen Heizstab.

Verbraucht die Wärmepumpe viel?

Die Wärmepumpe arbeitet mit Strom.

Aber Sie können sicher sein, dass sie kein Energiefresser ist! Im Gegenteil! Sie ermöglicht die Erzeugung von viel Wärme, ähnlich wie ein elektrischer Heizkörper.

Es gibt so genannte „Leistungszahlen“, die die Effizienz einer Wärmepumpe angeben. Die Leistungszahl 3 bedeutet zum Beispiel, dass die Wärmepumpe mit 1 kWh Leistungsaufnahme 3 kWh Wärme erzeugt. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Wärmepumpe unbedingt auf diese Leistungszahl.

Für wen ist die Wärmepumpe geeignet?

Für die Installation einer Wärmepumpe bei Ihnen müssen zwei Bedingungen erfüllt sein. Erstens benötigen Sie einen Außenbereich – z. B. einen Balkon oder einen Garten –, wo Sie die Wärmepumpe platzieren können. Zweitens benötigen Sie eine Zentralheizung (falls Sie sich für eine Luft-Wasser- oder Erdwärmepumpe entscheiden).

Ungeachtet Ihres Wohnortes und der Art Ihres Zuhauses (Haus oder Wohnung) haben Sie Anspruch auf eine Förderung für die Installation einer Wärmepumpe. Wenn Sie in einer Eigentumswohnung leben, benötigen Sie jedoch vorher die Zustimmung der Miteigentümer und der Hausgemeinschaft.

Wie teuer ist eine Wärmepumpe?

Denken Sie, Sie haben den Finger auf den wunden Punkt gelegt? Mitnichten!

Die am häufigsten installierte Wärmepumpe (Luft-Wasser) steht schon für einen durchschnittlichen Preis von 20.000 EUR zur Verfügung. Sie können aber Prämien seitens der Regierung über PrimeHouse und seitens Enovos über das enoprimes-Programm und den fonds nova naturstroum nutzen. Außerdem können diese Prämien miteinander kombiniert werden.

Hier ein Projektbeispiel (unter Berücksichtigung der am 23.03.2021 gültigen Prämien, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln dürften):

Wenn Sie 25.000 EUR in Ihre Wärmepumpe investieren, erhalten Sie eine enoprimes-Prämie in Höhe von 2.500 EUR, aus dem fonds nova naturstroum 500 EUR und über PRIMe House eine Prämie in Höhe von 2.500 EUR. Insgesamt kommen Sie so in den Genuss von Prämien in Höhe von 5.500 EUR. Sie müssen also 19.500 EUR selbst investieren. Wenn Sie nun berücksichtigen, dass Sie mit einer Wärmepumpe 65 MWh/Jahr – also 3.800 EUR – jährlich einsparen, hat sich Ihre Investition in etwas mehr als 5 Jahren (genau in 5,13 Jahren) amortisiert.

Erfahren Sie hier, ob Ihr Projekt von enoprimes gefördert wird.

Zusammengefasst
  • Mit der Wärmepumpe heizen Sie umweltfreundlich und wirtschaftlich.
  • Es gibt drei Arten von Wärmepumpen: Das Luft-Wasser-Modell wird am häufigsten eingesetzt.
  • Eine Wärmepumpe verbraucht nicht viel Strom.
  • Sie können Zuschüsse und Prämien für die Finanzierung des Kaufs und der Installation Ihrer Wärmepumpe nutzen.

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