Der Sommer ist da und der Wunsch, in einen Swimmingpool einzutauchen, ebenfalls. Aber wissen Sie, wie hoch der Stromverbrauch einer solchen Anlage ist? Wir erklären Ihnen, wie Sie ihn berechnen und wie Sie ihn optimieren können!

Immer mehr Privatpersonen entscheiden sich für einen Swimmingpool zu Hause. Es gibt Pools in allen Größen und mit einer ganzen Reihe von Optionen, doch die meisten verbrauchen Strom. Eine Reihe von elektrischen Geräten sorgt für die Filterung und Erwärmung des Wassers, die Beleuchtung des Beckens und vieles mehr. Daher ist es wichtig zu wissen, wie viel Energie ein Pool verbraucht, um die Kosten im Rahmen zu halten und den Stromverbrauch zu optimieren.

Eine einfache Berechnung, um den Stromverbrauch zu ermitteln

Jeder Pool hat einen anderen Verbrauch, der von verschiedenen Parametern abhängt:

  • Größe des Beckenselektrische Leistung des Filter- und HeizsystemsAusstattung des Pools (Beleuchtung, Roboter…)

Es ist also schwierig, einen Durchschnittsverbrauch für jeden Beckentyp anzugeben, aber Sie können den Stromverbrauch Ihres Pools recht einfach berechnen.

Dazu multiplizieren Sie einfach die elektrische Leistung in kW jedes an den Pool angeschlossenen Geräts mit seiner Betriebsdauer in Stunden. So erhalten Sie den Verbrauch Ihres Pools in kWh.

Wenn Sie auch wissen möchten, wie viel dieser Verbrauch kostet, müssen Sie das Ergebnis mit dem Preis pro kWh multiplizieren, den Ihr Stromversorger verrechnet. Im Allgemeinen werden die jährlichen Kosten für den Stromverbrauch eines Pools auf 300 bis 1.000 Euro geschätzt, je nach Größe des Beckens.

Wasserfilterung und -erwärmung als Hauptposten

Die Berechnung des Stromverbrauchs für einen Swimmingpool kann aufgrund zahlreicher Faktoren sehr unterschiedlich ausfallen. Die beiden größten Posten sind jedoch die Filterung und die Wassererwärmung.

Im Durchschnitt wird der Stromverbrauch eines Schwimmbeckens wie folgt aufgeteilt:

  • 60% für das Filtersystem
  • 35% für die Heizung
  • 5% für die Ausrüstung und das Zubehör

Der Stromverbrauch hängt größtenteils mit dem Betrieb des Filtersystems zusammen. Dieses verhindert die Vermehrung von Mikroorganismen und ist daher für eine gute Wasserqualität unerlässlich. Allerdings ist die Filterzeit nicht das ganze Jahr über gleich lang. Sie ist tagsüber besonders nützlich, da Sonne und Wärme das Algenwachstum verstärken. Seine Betriebszeit ist daher im Sommer höher als im Winter.

Die Wassererwärmung ist ein weiterer wichtiger Posten, vor allem in unseren Regionen. Damit Sie nicht in eiskaltes Wasser eintauchen müssen, werden oft Systeme eingesetzt, die das Wasser auf einer angenehmen Temperatur halten. Diese können sich jedoch als sehr energieintensiv erweisen, umso mehr, wenn das Becken groß ist, da die Leistung proportional zur Größe des Pools ist.

Die anderen elektrischen Anlagen, die mit dem Pool verbunden sind, verbrauchen ihrerseits eine eher marginale Menge an Strom:

  • Beleuchtung
  • elektrische Rollläden
  • Reinigungsroboter
  • usw.
Gut zu wissen

Sie können den Stromverbrauch Ihres Pools berechnen, indem Sie die kW-Leistung jedes daran angeschlossenen Geräts mit der Anzahl der Betriebsstunden multiplizieren. Lesen Sie unsere weiteren Tipps!

Wie kann man den Energieverbrauch seines Swimmingpools senken?

Wenn Sie die Freuden des Wassers genießen möchten, ohne Ihre Stromrechnung zu sehr zu belasten, können einige Optimierungen vorgenommen werden.

Die Auswahl der Geräte und ihre Stromversorgung

Zunächst einmal sollten Sie bei der Auswahl der Geräte zur Filterung und Erwärmung des Wassers sorgfältig vorgehen. Überprüfen Sie die Leistung der Geräte genau und entscheiden Sie sich für die Geräte mit dem geringsten Energieverbrauch. Außerdem ist es sinnvoll, für die Stromversorgung dieser Geräte energiesparende Systeme zu wählen. Für die Heizung erweist sich die Wärmepumpe als besonders effizient und langfristig wirtschaftlich, auch wenn ihre Anschaffungskosten hoch sind. Für die Filterung ist die Installation von Photovoltaikmodulen die beste Lösung. Diese ermöglichen esaußerdem, beim gesamten Stromverbrauch zu sparen und gleichzeitig grüne Energie zu nutzen.

Die Einstellung des Filtersystems

Wie bereits erläutert, muss das Filtersystem Ihres Pools nicht ständig laufen. Es ist nämlich möglich, die Betriebsdauer der Filterpumpe folgendermaßen anzupassen: Die Filterzeit in Stunden sollte der Hälfte der Wassertemperatur entsprechen. Bei einer Wassertemperatur von 24 Grad ist es beispielsweise ratsam, die Pumpe 12 Stunden am Tag laufen zu lassen. Bevorzugen Sie einen Betrieb tagsüber statt nachts, da tagsüber die Photosynthese (der chemische Prozess, der Algen produziert) am stärksten arbeitet.

Passive Überwinterung

Wenn der Sommer vorbei ist und die Temperaturen sinken, muss das Wasser in Ihrem Pool nicht mehr gefiltert werden. Sobald die Wassertemperatur konstant unter 12° liegt, wachsen Algen und Mikroorganismen nicht mehr und eine Wasseraufbereitung ist nicht mehr notwendig. Dies ist der Zeitpunkt für eine passive Überwinterung, bei der die Filterung des Pools vollständig abgeschaltet wird, der Wasserspiegel gesenkt wird, die Leitungen entleert werden und der Pool mit einer Abdeckplane geschützt wird.

Die Erhaltung der Wärme

Eine einfache Möglichkeit, die Temperatur Ihres Pools zu erhalten, besteht darin, ihn mit einer Luftpolsterfolie oder einem Rollladen abzudecken. So bleibt die Wärme erhalten und es wird auch verhindert, dass sich Schmutz ablagert.

Die Installation und Wartung eines Pools ist zweifelsohne eine Investition, aber mithilfe einiger Optimierungen können Sie Ihre Energiekosten senken!

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